Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich

Das Leben und Sterben des Jason Wunderlich

Der größte Friedhof ist der Friedhof der Träume und Hoffnungen. Seine unsichtbaren Gräber bedecken jeden Winkel dieser Welt.

Jason Wunderlich wurde nicht geboren, er wurde hervor gezerrt in ein Leben voller Mühsal, Enttäuschungen und widrigen Umständen.
Jeder soll nur so viel auferlegt bekommen, wie er tragen kann, heißt es. Doch bei Jason funktioniert das nicht. Er trifft eine folgenschwere Entscheidung und muss feststellen, dass im Himmel auch nicht alles glatt läuft. Dort hat man seine Akte verlegt. Jason muss mit dem Sterben warten.
Am Ende seines Lebens liegt er hilflos und schwerst verletzt in einem Weinberg und hat alle Zeit der Welt, uns und seinem schmierigen “Umzugshelfer” Benicio aus seinem Leben zu berichten. In seiner Unbeweglichkeit belauscht und beobachtet Jason vier lange Tage und Nächte seine Umgebung, während Benicio Jasons Akte sucht und die “Kleine” aus der Verwaltung anbaggert.

Jason erinnert sich an die Menschen in seinem Leben, an seine Kindheit, seine Jugend, seine getroffenen Entscheidungen und an das, was er mal wollte und an all das, was er sich ganz anders gewünscht hat.

Was bereut man am Ende mehr? Das, was man im Leben getan hat oder jenes, was man unterließ?
Was hast du aus den Talenten gemacht, die Gott dir auf deinen Weg mitgab?

Zwei Erntehelferinnen arbeiten nicht weit von Jason entfernt. Werden sie ihn entdecken? Aber was dann? Reha? Ein Leben im Rollstuhl? Jason will nicht gerettet werden. Er möchte endlich sterben.

Jasons Erinnerungen taumeln durch die Stunden zwischen Wachen und Bewusstlosigkeit. Unfähig, sich zu bewegen oder auf sich aufmerksam zu machen, ist er seiner Umgebung und ihren Gefahren schutzlos ausgeliefert.

Jason ist unendlich müde, kann sich nicht mehr konzentrieren. Es regnet. Dann wird er gefunden. Von einer Traubenleserin. Mit letzter Kraft sieht Jason in ihre schönen Augen. Dann stürzt sie davon, um Hilfe zu holen.


 
Über den Autor:

Mein Name ist Michael E. Vieten. Ich wurde 1962 geboren, bin ledig und habe keine Kinder. Ich schreibe als freier Autor Prosa und Lyrik, Romane und Erzählungen. Ich lebe und arbeite im Hunsrück.
Mich interessieren die kleinen und großen Dramen im Leben von Menschen, und ich versuche, meinen Lesern etwas von meinen Erfahrungen mitzugeben, für ihre eigene Reise durch die Zeit.

T.C Boyle sagt: Seine Romane sind wie Rockkonzerte. Entweder bringst du die Leute zum Tanzen oder sie feuern dir Bierdosen an den Kopf.

Meine Geschichten sind wie Balladen. Wenn ich damit niemanden zum Weinen bringe und es mir nicht gelingt, die Menschen an die Melancholie der eigenen Erlebnisse zu erinnern, dann habe ich mein Ziel nicht erreicht.
Ann Radcliffe soll zu Jane Austen gesagt haben, sie schreibe über das, was ihr eigenes Leben für sie selbst nicht bereithält. Meine Texte sind eine Mischung aus Erlebtem, Sehnsüchten, Hoffnungen und ein wenig Fantasie.

 
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