Die Zweitfrau

Die Zweitfrau

„Nein, Lena, ich kann mich nicht von meiner Frau trennen. Welchen Grund sollte ich ihr denn nennen? Ihr lapidar erklären, dass es eine Andere gibt? Und das, wo sie eine derart perfekte Mutter und Ehefrau ist, sich für meine Arbeit interessiert, immer da ist und darüber hinaus noch meine kranke Mutter und meine Tante versorgt?“, so plädiert Peter wieder einmal an meine bisher zuverlässig gezeigte Bereitschaft, meine eigenen Interessen hinten anzustellen. Wieder einmal, nachdem ich ihn gefragt habe: “Wie er sich unsere weitere Zukunft vorstellt?“ Selbstverständlich vergisst er auch diesmal nicht hinzuzufügen: „Aber ich liebe Dich. Das musst du mir glauben!“

Ja, ich weiß das. Und sicher „lebt“ unsere Beziehung auch und gerade von der Sehnsucht. Bekanntlich steigert Warten die Begierde. Aber ich habe das Sehnsucht-Haben satt – so satt!

Nach all der Zeit will ich nicht länger seine Zweitfrau sein. Ich will, dass er sich endlich für mich entscheidet und sich zu unserer Liebe bekennt. Diesmal kommt er mir nicht mit seinen Ausflüchten durch. Diesmal bin ich fest entschlossen, ihm keinen weiteren Aufschub zu gewähren …


Über die Autorin

Gabriele Ploetz wurde 1955 in Freiburg/Brsg. geboren. Heute lebt sie in Heimsheim, einer Kleinstadt in Baden-Württemberg, und schreibt. „Die Zweitfrau“ ist ihr Debut-Roman.

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Die Zweitfrau



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