Nora Melling – Nachtkrähen

Hör nicht auf die Schreie der Krähen in der Nacht.

„Nicolas hieß der Typ mit den schwarzen Haaren und dem Lachen, das etwas in mir zum Klingen brachte. Der, der mich gerettet und der mich verdammt hatte. Der, der mich einfach so geküsst hatte und nicht aus meinem Kopf verschwinden wollte, obwohl ich doch eigentlich hoffte, dass ich ihn nie wiedersehen würde. Denn er hatte sich vor meinen Augen in eine rabenschwarze Krähe verwandelt. Und irgendwie war ich, seit ich ihn kannte, kurz nach Einbruch der Dunkelheit gezwungen, dasselbe zu tun.“

Eigentlich wollte Hanna nur einen verletzten Vogel retten. Doch das katapultiert sie mit einem Schlag aus ihrem gewohnten Leben, denn sein Blut machte sie zur Nachtkrähe. Tagsüber Mensch, verwandelt sie sich bei Sonnenuntergang in einen schwarzen Vogel.
Doch wäre jene Nacht nicht gewesen, hätte sie auch ihre große Liebe niemals kennengelernt und wüsste nicht, was es heißt, zu fliegen. Denn vom ersten Augenblick an zieht Nicolas sie unwiderstehlich in seinen Bann. Auch wenn sie dadurch in tötlicher Gefahr schwebt, denn seine Feinde machen auch Jagd auf sie.

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