Osanna Stephan – Blaue Hühner

Nach einer unangenehmen Trennung beschließt Elli in das Haus zu ziehen, das sie von ihren Urgroßeltern geerbt hat. Nur blöd, dass sich das vermeintliche Schätzchen als halbverfallene Ruine entpuppt. Neben Müll und Unrat findet Elli alte Tagebücher und damit ein Tor in die totgeschwiegene Vergangenheit ihrer Familie. Immerhin war ihr Großvater Offizier gewesen. Im Dritten Reich. Sie taucht ein in eine ihr fremde Zeit. Die Tagebücher erzählen Geschichten von Kinderstreichen, dem Alltag einer Großfamilie und den verlockenden Versprechen eines Staates. Immer wieder liest Elli in den Aufzeichnungen, renoviert gleichzeitig das alte Haus und muss sich gegen einen Finanzinvestor und ihren Noch-Ehemann wehren, denen das schiefe Häuschen ein Dorn im Auge ist. Unterstützung erhält sie durch ihren Nachbarn, den Mäusephobiker Johannes. Und Mäuse gibt es in solch einem alten Gemäuer genug. Und Arbeit. Und Liebesgeschichten. Nur nicht für Elli. Sie hat damit abgeschlossen. Nie wieder ein Mann. Oder doch?

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