Roswitha Leferink – Weiss ist keine Farbe

Jeden freien Nachmittag holt sich der in tiefster Armut lebende Mohan durch gewandtes Tauchen sein Geld aus dem Meer, das von gelangweilten Touristen hineingeworfen wurde. Die eilig verdienten Münzen, die er ebenso eilig bei Laya wieder ausgibt. Für ein paar Münzen darf er ihren ansprechenden Hintern sehen. Für das Doppelte zeigt sie sich auch von vorne. Sie besaß keine Würde, kein Schamgefühl. Laya, die mit ihren Reizen nicht geizte. Mohan war so vernarrt in sie, dass er die Tatsache, dass sie es mit jedem trieb, ignorierte.
So folgt er ihr, als sie ihn überredet, mittels eines altersschwachen Schlepperkahns aus der Dominikanischen Republik zu fliehen in eine ungewisse Zukunft. Die grausame und unmenschliche Überfahrt endet tödlich. Der Seelenverkäufer versinkt und mit ihm auch das Märchen einer Liebe in den dunklen Fluten.
Viele Jahre später ist er ein angesehener Anwalt an der Seite einer zentnerschweren gefürchteten Anwältin. Seine Stimmung ist aber launisch und zerbrechlich. Er fragte sich, ob er vielleicht der dümmste Mensch unter der Sonne war, wenn es ums weibliche Geschlecht ging. Im Innern ist er immer noch der kleine Junge von damals. Er ist nicht in der Lage, zwischen Sex und Liebe zu unterscheiden. Als er eine weiße Amerikanerin aus gutem Haus heiratet, glaubt er zur Ruhe gekommen zu sein.
Bis sich dann Mohans Leben um 180 Grad dreht …

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