Wolfszorn – Ein Mondwandler-Roman

Mein Name ist Nathaniel Palmer. Ich bin der Mann fürs Grobe der Kartheiser-Sippe: Werwölfe, die seit Jahrhunderten unerkannt im Rheinland leben. Die Kartheiser-Sippe ist perfekt in die menschliche Gesellschaft integriert. Nachts jagen wir nur Wild, am Tag machen wir Big Business.
Doch nicht alle Monster in der Stadt leben friedlich mit den Menschen. Ein Satyr vergewaltigt in unserem Viertel Frauen. Da die Polizei ihm nicht beikommt, beenden mein Team und ich sein Treiben. Aber Ruhe ist uns keine gegönnt.
Denn Tamas kommt nach Ostkamp. Er und seine Werwolf-Sippe sehen in Menschen nur Beute, die zu jagen sie geboren sind. Eine friedliche Koexistenz mit Menschen bedeutet für ihn ein Sakrileg, sieht er uns Mondwandler doch als die höheren Wesen. Ich kenne die Sippe von meinen Wanderjahren, als wir gemeinsam durch Kasachstan zogen. Als ich gegen ihren Blutdurst aufbegehrte, wurde ich verstoßen. Jetzt, da Tamas unsere Stadt zu seinem Jagdrevier macht, stelle ich mich ihm erneut entgegen.
In der nächsten Nacht richten die Nomaden ein Massaker an. Erfolglos jagen meine Team und ich Tamas‘ Sippe durch blutige Straßen, aber sie sind uns immer einen Schritt voraus. Und die Zeit wird knapp: Noch sehen Presse und Polizei nicht die wahren Zusammenhänge, aber wie lange werden wir unerkannt bleiben?
Erst als ich die Hilfe vom zwielichtigen Magier Reinhardt suche, finde ich das Versteck der Nomaden. Endlich kann ich Tamas stellen, und in einer stillgelegten unterirdischen Bahn-Haltestelle kommt es zum Showdown.

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